Kennen Sie einen „Ort der Hoffnung“?

einen Ort, wo Sie – für sich ganz persönlich – Hoffnung erfahren haben!
Bitte lassen Sie viele Menschen an Ihrer Erfahrung von Hoffnung teilhaben! 
Erzählen Sie, wie Sie Ihren „Ort der Hoffnung“ erlebt haben.

Wir, die katholische Kirche in Düsseldorf, möchten „Orte der Hoffnung“ möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Gemeint sind nicht nur Erfahrungen in Kirchengemeinden und sozial-caritativen Einrichtungen. Wir bitten Sie, das Erlebnis, das Ihnen an einem Ort, bei einem Ereignis, bei einer Begegnung, bei einer Veranstaltung Hoffnung gab, mit Vielen zu teilen.

Beschreiben Sie hier bitte kurz Ihren „Ort der Hoffnung“:
Wo? Wer war beteiligt? Was ist geschehen? War es ein einmaliges Erlebnis oder ein anhaltendes? Was ist der Kern des Erlebten? Worauf hoffen Sie? 
Sie können auch ein Foto oder einen Videoclip einstellen.

 

Hier klicken und einen Ort der Hoffnung nennen

Herzlichen Dank!

Durch Versenden der Email bin ich damit einverstanden, dass meine Angaben (ggf. gekürzt) weitergegeben bzw. veröffentlicht werden. Wir werden die eingegangenen Texte sichten und in geeigneter Weise veröffentlichen.

 
Hier finden Sie einige Thesen von Weihbischof Ansgar Puff zu Orten der Hoffnung.

Orte der Hoffnung sind:

Pfingstfahrten der Pfadfinder
Egal wie an Pfingsten das Wetter ist, die Pfadfinder aus Düsseldorf sind meist unterwegs und machen mit ihren Pfingstfahrten die Umgebung unsicher – egal ob Gruppenweise, Stammesweise oder mit dem ganzen Bezirk oder der Diözese – egal ob immer am selben Ort (die Pfadfinderinnen Sankt Georg (PSG) erobern seit Jahren „Ihren“ Pützerhof), oder jedes Jahr woanders – egal ob direkt nebenan in Meerbusch oder doch mit tausenden anderen im Bundeszentrum der DPSG in Westernohe im Westerwald– es gibt was zu erleben und das gemeinsam mit anderen, draußen und mit Lagerfeuer und hoffentlich viel Sonne 
Cornelia Seger

36 Haus der Jugend – Regionalkonferenz der KjG
Im März 2015 fand die Regionalkonferenz der „Katholischen jungen Gemeinde Düsseldorf“ (KjG) seit langem mal wieder an 2 Tagen und erstmals im Haus der Jugend (Lacombletstr. 10) statt. Obwohl an beiden Tagen mehr KjGler hätten kommen können, hatten diejenigen die da waren eine gute Veranstaltung. Gerade am ersten Tag trafen sich 10 engagierte KjGler die gemeinsam noch mal festgestellt haben, wie wichtig sie regelmäßige Gruppenarbeit für die KjG finden. So wurden dann noch viele Ideen gesponnen und überlegt, welche Aktionen 2015 angegangen werden sollen. Am nächsten Tag standen dann noch die Neuwahlen für dieverse Gremien an. Wir freuen uns auf ein gutes Jahr mit der KjG in Düsseldorf!
Für mich war das Haus der Jugend an diesen Tagen ein Ort der Hoffnung, weil deutlich wurde, dass auch wenige viel Spaß haben können und es schaffen, engagiert neue Ideen zu entwickeln.
Cornelia Seger

35 Die Ballonwiese im Südpark – ein Ort für die katholischen Jugendverbände in Düsseldorf
Bei diversen Aktionen in den letzten Jahren waren vor allem die Pfadfinder (DPSG) und die „Katholische junge Gemeinde“ (KjG) immer wieder zu Gast auf dieser Wiese und die Kinder und Jugendlichen haben dort tolle Aktionen erlebt. 2010 war der KjG-Diözesanverband zu Gast und die Düsseldorfer KjG hat beim Aktionstag „Zicke-Zacke-Hühnerkacke“ gegen die anderen Regionen um das goldene Huhn gekämpft – bei vielen lustigen Spielchen hat sie nur knapp verloren.
2013 fand dann der Bezirkstag der DPSG dort statt. Unter dem Motto „Brot und Biele“ gab es viele Wettbewerbe bei denen sich alle Stämme messen konnten. Am Ende gab es dann einen „Bokal“ und wie sich das gehört hat der Stamm Bruno aus Heilige Familie den „B-Tag“ gewonnen.
Vielleicht findet ja bald mal wieder dort was statt…
Für mich ist diese Wiese ein Ort der Hoffnung, weil Jugendverbandsarbeit ganz viel damit zu hat, dass Kinder und Jugendliche gemeinsam etwas draußen erleben und Spaß haben. Diese Wiese, obwohl mitten in Düsseldorf, schafft hierfür eine gute Möglichkeit ist zumindest bisher auch immer bei unseren Aktionen von der Sonne geflutet worden.
Cornelia Seger

34 Ort der Hoffnung – Glaubensgesprächskreis „botschaftsgedanken“
Ein Kreis von Jugendlichen trifft sich regelmäßig in der botschaft um über ihren Glauben ins Gespräch zu kommen.
Vor kurzem haben wir auf Wunsch der Jugendlichen verschiedene Kirchen in Düsseldorf besucht. In St. Mariä Empfängnis haben wir uns mit dem Plan Gottes für unser Leben beschäftigt, um dann nach St. Rochus zu gehen und gemeinsam auf diesen Plan und unser Leben zu schauen. Auf das Gelungene und auf das Scheitern. Auf das zu schauen, was wir sein lassen wollen, auf die Momente des Leids. Dann haben wir uns unter die Kuppel der Kirche gelegt. Die Kuppel ist als aufbrechendes Ei gestaltet und direkt in der Spitze schwebt eine große Taube aus Metall. Ein Ort und ein Moment der Hoffnung im Kreis der Jugendlichen zu spüren, wie groß deren Interesse, deren Fragen und ihr Suchen nach Gott ist und dann zu sehen, dass Gottes Geist über uns schwebt und all unsere Aufbrüche, unser Neuanfangen und auch unser Leben und das Suchen begleitet und sein Segen uns in Allem zugesagt ist.
Stephanie Müller – Beauftragte für Jugendseelsorge

33 Ökumenischer Jugendkreuzweg von botschaft, BDKJ und Ev. Kirche
2012 waren wir mit dem Ökumenischen Jugendkreuzweg in der Krypta der Robert-Schumann Musikhochschule. Sie wurde in fünfjähriger Arbeit vom Künstler Emil Schult kunstvoll gestaltet und ist „vollgestopft“ mit christlicher Symbolik. Gleichwohl ist der Ort allen Religionen gewidmet und soll als Ruhe- und Meditationsraum dienen. Die intensiven Farben und die dezente Beleuchtung in Verbindung mit den edlen Oberflächen und der absoluten Ruhe lassen einen in eine andere Welt abtauchen. Je nachdem wie das Licht eingestellt ist fühlt man sich, als befinde man sich in einem Raum der grenzenlos ist – man ist regelrecht verzaubert. Für mich ist die Krypta ein Ort der Hoffnung, weil sie einen mit ihrer Ruhe gefangen nimmt und so viel Frieden ausstrahlt!
Stephanie Müller – Beauftragte für Jugendseelsorge

32 Die Firmvorbereitung des Jahres 2o13/ 2o14 in St. Margaretha war etwas Besonderes: die KatechetInnen haben alte Bahnen verlassen, neue Wege ausprobiert und sich an ihren Charismen orientiert. Mit viel Herzblut und z.T. intensiven Projekten und Kontakten haben sie sich gemeinsam mit den Jugendlichen auf den Weg gemacht. Im körperlichen und geistlichen Unterwegs-sein, als authentische, lebendige, unaufdringliche und fröhlichen ZeugInnen für die Botschaft des Evangeliums.
Und 13 junge Menschen, die gefirmt wurden, haben Feuer gefangen! Sie wollen ihre guten Erfahrungen und Erlebnisse weitergeben. Daher machen sie jetzt als KatechetInnen mit und begleiten die Jugendlichen der diesjährigen Firmvorbereitung auf ihrem Glaubensweg!
Ein Ort der Hoffnung!
Esther Tschuschke

31 Mein Ort der Hoffnung ist die Männergruppe „Halbzeit“ der Caritas, für Männer mit Demenz im zentrum plus Bilk, Pfarrgemeinde St Suitbertus, Düsseldorf-Bilk.
Ich sehe Menschen, deren Welt aus den Fugen geraten ist, die sich selbst als unzulänglich empfinden, die das Vertrauen in sich und andere verloren haben, die sich zurückgezogen haben, die einsam sind.
Die Männergruppe Halbzeit ist für mich ein Ort der Hoffnung, weil diese Menschen hier einen Ort finden, an dem sie ohne Angst sie selbst sein können. Hier muss keiner an sich zweifeln. Hier ist die Welt für einen Nachmittag wieder sicher. Hier kann man sich selbst als Teil einer Gemeinschaft erleben, in der man als Person angenommen und wertgeschätzt wird.
Weil man man selbst ist und weil niemand an seiner Leistung gemessen wird.
K.L., Düsseldorf

30 Mein Ort der Hoffnung: Die Lohauser Rochusprozession
Im Jahr 1796 bedrohte eine Viehseuche das Überleben von Mensch und Tier in Lohausen. Deshalb gelobte man dem Heiligen Rochus, dem Patron im Kampf gegen die ansteckenden Krankheiten, eine jährliche Wallfahrt, falls er für Lohausen durch seine Fürbitte Verschonung bei Gott erwirken würde. Lohausen überlebte, und man blieb dem Gelöbnis treu. So pilgern seitdem am Sonntag nach dem Hochfest Peter und Paul Lohauser Gläubige zur Rochuskirche in Pempelfort, überbringen eine Kerze und beten vor dem Reliquiar des Heiligen.
Für mich als Priester, der diese Wallfahrt begleitet und die Pilgermesse zelebriert, ist dieses gemeinsame Tun ein Zeichen der Hoffnung, dass eine schöne alte Tradition in der Kirche auch heute noch Menschen zusammenführen kann. Die persönlichen Bitten der Pilger mögen heute verschieden sein von den früheren – das gewissermaßen ökologische Grundanliegen der Wallfahrt ist heute noch aktuell. Das lässt hoffen, dass noch mehr Menschen im gelebten Glauben ihrer Vorfahren ein Zeugnis entdecken, das ihnen auch heute Halt und Richtung geben kann. Der gemeinsame Weg des Volkes Gottes hat schon längst begonnen und wird weiter führen, aber es ist gut, wenn auch wir persönlich dabei sind.
Pfr. Dr. Clemens Dreike, Düsseldorf

29 Mein Ort der Hoffnung ist der Familienkreis „FK U-Li 2004“ in Unterrath-Lichtenbroich. 11 Familien, die sich seit 10 Jahren einmal im Monat treffen, um zusammen zu sein, sich auszutauschen, Schönes zu erleben und abzusprechen, wer beim Sternsingen was übernimmt. Das sehr, sehr gute Miteinander lässt mich erleben, dass Jesu Nachfolge lebbar ist und dass unsere Kirche mit unseren Kindern Zukunft hat.
Gerline Löbard, Düsseldorf

Papst Benedikt,
Papst Franziskus
,
Weihbischof Schwaderlapp,
Bruder Rafael Dermund (Pfarrvikar St. Max),
Kaplan Thomas Taxacher (Heilige Familie).
Überzeugung! Vorbild, Segen, Würde
A. Krüllmann, Düsseldorf

28 In St. Gertrud finde ich in meiner Mittagspause die nötige Ruhe und Komplentation, um mich im Zwiegespräch mit Gott, immer wieder neu auf die Menschen in der Beratung einlassen zu können.
Ute Ruth Marjanov, Düsseldorf-Eller

27 Mein Ort der Hoffnung liegt direkt neben Düsseldorfs ältester evangelischer Kirche, der Berger-Kirche, die sich ca. 50 m hinter der Häuserzeile der Berger Straße befindet (Berger Straße 18 b / Trägerschaft: Evangelische Kirche der Stadt Düsseldorf.)
Dieser „Ort der Trauer“ – so der offizielle Name – soll Menschen eine Möglichkeit zu Stille, Besinnung und Trauer bieten, die als Fremde (besonders als Ausländer) in unsere Stadt gelangen, in der sie noch keine Freunde oder Bekannte haben. – Der „Ort der Trauer“ besteht aus einem Bambushain, der eine große Rundbank umschließt. Der folgende poetische Text deutet meine Hoffnung an, dass sich im Bambushain Trauernde treffen, die einander trösten können:

Ort der Trauer
Düsseldorf, Berger Straße 18 b

Vom Trubel dieser Straße
wend‘ Dich ab!
Tu‘ diese siebzig Schritte
in die Stille
und find‘ im Bambus-Haine
vor der Kirchenwand
für Deine Trauer ihren Ort.
Doch einen Nachbarn brauchst Du
auf der großen Bank,
denn erst wenn Du erzählst
und einer zuhört,
sitzt plötzlich der geliebte Tote
quicklebendig
zwischen Euch!

Karl Heinrich Brockerhoff, Düsseldorf

26 Ein Ort der Hoffnung ist für mich das Herz-Jesu-Kloster auf der Kaiserstraße. Eine ziemlich internationale Gruppe von überwiegend jungen zisterziensisch geprägten Schwestern, die kontemplativ leben und viel für die Menschen in Düsseldorf und alle Anliegen, die ihnen anvertraut werden, beten. Man findet dort gepflegte und liebevoll gestaltete Liturgie und ausgiebig Gelegenheit zur eucharistischen Anbetung. Und immer wieder mal eine junge Frau, die erst kürzlich dort eingetreten ist.
B.K., Düsseldorf

Orte der Hoffnung zusammengetragen von den Kommunionkindern aus Düsseldorf Unterrath-Lichtenbroich:
– am Wochenende: ein großer Mittagstisch, an dem die ganze Familie (mindestens 3 Generationen) vereinigt sind
– in der Kirche (Vanya, 7 Jahre)
– zu Hause (Vanya, 7 Jahre)
– Im Garten
– zu Hause
– mit meiner Familie und Tieren
– dort fühle ich mich sicher und geborgen
– da weis ich das ich verstanden werde und immer so sein kann wie ich bin (Jamie)
– di Alstat
– zu Hause bei Mama und Papa

25 Die Lesia Tierklinik ist für mich ein Ort der Hoffnung, weil die Menschen die dort arbeiten und der Grundgedanke des Gründers den „Hoffnungsgedanken“ stark verwirklichen. Tiere, die ausgesetzt, gequält, körperlich und seelisch verletzt wurden, werden dort liebevoll und behutsam geheilt und die Frage nach der monetären Entlohnung steht absolut im Hintergrund. Deswegen hat mir dieser Ort Mut zur Hoffnung auf eine bessere Welt gemacht in der Menschen mit ihren Mitmenschen und Tieren besser umgehen.
PAG

Ich bewundere alle Menschen, die auf einer Intensivstation egal welches Krankenhauses arbeiten und durch Ihre Ruhe und Zuversicht den Patienten und Angehörigen Hoffnung vermitteln. Das ist unendlich wertvoll, danke!
PAG

Zunächst ist der eigene Glaube an Gott ein ganz persönlicher „Ort der Hoffnung“. Darüber hinaus gibt es Hoffnung in unserer Stadt dort, wo Zukunft erlebt werden kann, wo Hilfe geboten wird.
24 Ganz nah beim Rathaus – und da brauche ich nicht weit zu blicken – sehe ich in der Armenküche einen Ort der Hoffnung.
-Wenn ich weit blicke, sehe ich Düsseldorf als Ganzes: eine Stadt der Stabilität, die Zukunft verheißt. Da das Ganze ein Ort der Hoffnung ist, können viele daran teilhaben. Und diese Teilhabe ist wichtig.
-In der Unterstützung für Familien und in den Kindertagesstätten sehe ich den konkreten Ort, wo Hoffnung erlebt werden kann.
Dirk Elbers, Oberbürgermeister Düsseldorf

Ort der Hoffnung ist für mich meine Familie: Ich weiß mich dort aufgehoben und angenommen. Ich kann erleben, dass meine eigene Hoffnung und Zuversicht, dass wir alle in Gottes Hand geschrieben und dort aufgehoben sind, auch dort ausstrahlt, gewirkt hat und auch weiter wirkt.
E.S., Düsseldorf

Für mich „Ort der Hoffnung“ ist folgende Begebenheit:
Am ersten Sonntag im Juli sollte Enkel Julian, geboren am zweiten Februar, in St. Matthias Trier, getauft werden.
Am Abend zuvor verstarb meine Mutter, nicht unerwartet, nicht plötzlich. Über zwanzig Jahre lang hatte sie an der Parkinson-Krankheit gelitten.
Ihren Urenkel hat sie noch in den Arm nehmen können und viel Freude an ihm gehabt.
Wir sind dann zur Taufe des Enkelkindes gefahren. Drei Tage später wurde meine Mutter beerdigt. Julian war auch dabei.
N.N., Düsseldorf

23 Ein Ort der Hoffnung außerhalb eines Kirchengebäudes ist für mich direkt am Rhein, es ist egal wo genau, meistens direkt in der City, weil für mich am besten zu erreichen.
Nach meinem Wegzug aus Dortmund vor 2 ½ Jahren, werde ich immer mal wieder gefragt, warum es Düsseldorf geworden ist.
Neben den schönen Erinnerungen aus Düsseldorf während meiner Jugend- und Jungerwachsenenzeit ist es sicher der Rhein. Er gibt der Stadt Weite und Offenheit, man fühlt sich nicht so zugebaut wie in anderen Städten. Dazu kommt das meine wahre Heimat direkt an der Nordsee liegt und wenn ich dann direkt am Rhein stehe, spüre ich die leichte Meeresluft und gebe dem Rhein Grüße mit auf den Weg direkt in die Nordsee. Man spürt es auch an der Luft, man kann hier einfach tiefer durchatmen, als z.B. in den Städten des Ruhrgebiets, die von der Ruhr doch recht weit entfernt liegen. Das erlebe ich bei jedem Besuch in der alten Heimat.
Orte der Hoffnung und Gottesnähe haben für mich auch immer etwas mit Natur zu tun und so gehe ich so oft ich kann, wegen der Nähe in den Eller Schlosspark.
Ansonsten muss ich sagen, dass ich eben auch sehr traditionell bin und ich mich Gott am nächsten in einer katholischen (wegen der Anwesenheit Christus) Kirche fühle und die Nähe mir am meisten bewusst wird während der katholischen Liturgie. Dies war auch der Grund warum ich mich in 2008 für den Eintritt in die Katholische Kirche entschied und nicht wieder in meine ursprüngliche, die evangelische Kirche zurückging.
Es tut mir leid für Ihr Projekt, dass ich nichts moderneres und aufregenderes bieten kann, aber so ist es nun mal. Ich bin wohl doch eher ein konservativer Mensch.
Sandra Bartelt, Düsseldorf

22 Ich war neulich im St. Ursula Gymnasium. Dort gibt es einen „Wohlfühlmorgen“, der unter anderem von den Maltesern betreut wird und bei dem Bedürftige und Obdachlose zusammenkommen. Das fand ich ein tolles Konzept, vor allem auch, weil die Schüler und Schülerinnen ganz toll mitmachen, einschließlich der Ehemaligen. Hier stehen Ärzte zur Verfügung, es gibt Fußpflege, Sponsoren stellen Hygieneartikel zur Verfügung, es gibt ein tolles Buffet, eine Kleiderkammer usw. Hier gibt es ein unglaubliches Engagement und eine unglaubliche Willkommenskultur gegenüber den Obdachlosen und Bedürftigen.
Thomas Geisel, Düsseldorf

21 Natur und Wachstum stellen generell Orte der Hoffnung für mich dar.
Insbesondere der stattliche Baum am Leo-Statz-Platz, welcher für mich Kraft, Stärke und Frieden verkörpert.
Gaby Keil, Düsseldorf-Stadtmitte

20 „Katholische Glaubensinformation Fides“ als Ort der Hoffnung
Nach vielen Jahren des „Katholisch seins“ nur in Erinnerung gelebt, habe ich versucht den Weg wieder zurück in die „Kirche“ zu finden. Der Weg war steinig und lang. Ich pendelte mit „Katholisch sein oder nicht sein“ stets hin und her. Dann lernte ich Bruder Rafael von der Fides kennen. Durch die intensiven Gespräche mit ihm, habe ich wieder Hoffnung gefunden. Ich lebe jetzt meinen Glauben.
Karin Düsseldorf-Düsseltal

19 Orte der Hoffnung: Streetwork-Bus und die Streetwork-Einrichtung auf dem Drogenstrich an der Charlottenstraße.
Treffpunkt Straße – Wir sind da, wo Hilfe gebraucht wird. Mit unserem Streetwork-Bus sind wir vor allem rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof und in der Altstadt unterwegs. Wir wechseln aber auch in andere Stadtteile wie Oberbilk oder Holthausen, wenn wir dort gebraucht werden. Parallel zum Angebot des Streetwork-Busses können Drogenabhängige auch die Streetworkeinrichtung Mobilé auf der Charlottenstraße nutzen. Hier können sie in einer ruhigen Umgebung ein Gespräch mit den SozialarbeiterInnen führen. Als Stadtteil-Initiative der Katholischen Kirche arbeitet Flingern mobil e.V. für ein solidarisches und gerechtes Miteinander – wenn es nötig ist, über die Grenzen von Flingern hinaus. Das Streetwork-Team von Flingern mobil ist für Menschen da, die Drogen nehmen, anschaffen gehen oder keine Wohnung haben. Bei uns ist jeder willkommen, der auf den Straßen von Düsseldorf unterwegs ist. Mit unseren mobilen Angeboten können wir schnell auf Veränderungen der Szene reagieren. Unsere Streetworker von Flingern mobil sind immer an den Brennpunkten der Drogenszene präsent.
Herzliche Grüße Klaus Kehrbusch, Düsseldorf – Flingern mobil e. V.

18 Ein Stück Brot – ein Becher Wein – irgendwo um St. Lambertus. Seit einigen Jahren gibt es mittwochs einen Gottesdienst in der Lambertuskirche besonders für Menschen, die einmal hineinschauen möchten; die irgendwie einen Kontakt zu Gott suchen oder ihn wiederfinden wollen; die vielleicht neugierig sind oder es einfach mal versuchen möchten – just try. Dieser Gottesdienst konzentriert sich eine halbe Stunde lang auf jeweils ein wesentliches Thema im Leben. Er setzt nichts voraus und stellt keine Erwartungen. Jeder, der kommt, ist frei, auf eine Weise dabei zu sein, die ihm gerade entspricht. Musik – Orgel, Gitarre, Drums, Harfe oder Flöte – spielt eine wichtige Rolle – transportiert ein Thema – inspiriert Gedanken – lässt Empfindungen und Gefühle aufklingen. Anschließend trifft sich der eher kleine Kreis auf eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Ein ganz einfaches Zusammentreffen, Gespräche, miteinander sein an einem Mittwochabend in der City der Großstadt. Eine ganz alltägliche Begegnung, aber irgendwie haben sich Himmel und Erde berührt.
Herzliche Grüße! Boris, Düsseldorf

17 Mein Ort der Hoffnung ist die kfd in Kaiserswerth. Hier finde ich gleichgesinnte Frauen, unterschiedlichen Alters, mit denen ich gemeinsam auf dem Weg bin, hier erlebe ich tiefe Spiritualität, kreative Unternehmungen, Fröhlichkeit und Kraft für mein Leben.
Anne Helmes, Düsseldorf-Kaiserswerth

Ein ganz besonderer Ort der Hoffnung ist für mich in erster Linie der Friedhof, auf dem meine Familie begraben liegt.
Ich spüre die Endlichkeit eines jeden Lebens, und ich hoffe, daß ich alle meine Lieben für die Ewigkeit bei Gott irgendwann wiedersehe. „Bibel getanzt“ und „Exerzitien“ bringen mich Gott näher, nicht zu vergessen meine Heimatkirche, mit der ich mich verwurzelt fühle. Das alles sind für mich Wege zu Gott, ohne den für mich kein Leben möglich ist. Liebe und Gebete gehören für mich zusammen, und die kann ich überall auf der Welt ausüben – sie müssen „nur“ aus tiefstem Herzen und lebendiger Wahrnehmung sein.
Orte der Hoffnung gibt es sehr viele…..!
Ulrike Hoberg

16 Der Knackpunkt auf der Grupellostraße ist ein Hoffnungsort für die Mädchen und jungen Frauen, die im Bahnhofsviertel auf den Strich gehen, um täglich ein paar Gramm Heroin bezahlen zu können. Sie haben meist in ihrer Kindheit Gewalt und Missbrauch erfahren, werden dort aber nicht nach Herkunft und Namen gefragt und schon gar nicht wird an ihrem Leben herummoralisiert. Sie sind da – und das ist okay. Im Knackpunkt können sie essen, schlafen, duschen … sich auch gegenseitig vor brutalen Freiern warnen. Sie finden dort einen Platz von Schutz und Sicherheit, an dem sie fraglos so angenommen werden, wie sie sind. Die Mädchen bekommen natürlich auch jede Form von Hilfe, die sie annehmen können – manche schaffen es sogar, erste kleine, kleine Schritte zum Ausstieg zu gehen. Die Mitarbeiterinnen des Knackpunkt sagen den jungen Frauen stellvertretend für uns alle, dass sie kein menschlicher Abfall der Großstadt sind, dass sie nicht egal sind, dass sie zu uns, den Freunden Jesu Christi, gehören. Theo Schleiden, Düsseldorf-City

15 Ich arbeite in den Stadtteilen Hassels und Reisholz und berate Menschen aus dem Stadtteil. Hier stehen in den Gesprächen oft die aktuellen Nöte und Mangel im Vordergrund. Im vielfältigen und multinationalen Düsseldorfer Süden liegt aber auch das Forstrevier Süd. Immer wieder aufs Neue erstaunt bin ich dort über die sich ständig im Wechsel befindende Natur. Die knorrigen, lebenserfahrenen Eichen und Hainbuchen machen mir bewusst, dass meine Zeit auf diesem Planeten erdgeschichtlich nur ein ziemlich kurzer Moment ist. Bei Spaziergängen an der Stadtgrenze zu Hilden, im Osten des Hasseler Forstes entdeckte ich auch die „Waldseenplatte“ mit Dreiecksweiher, Elbsee und Menzelsee. Von speziell angelegten Aussichtspunkten können Besucher Haubentaucher, Blässhühner, Graugänse oder, wie am Dreiecksweiher, eine imposante Graureiherkolonie beobachten. Es ist schön zu sehen, wie beim Joggen, Radfahren, Wandern oder langsamen Spaziergängen mal alleine, mal mit Freunden, Bekannten oder der Familie, sich die unterschiedlichsten Menschen mit den vielfältigsten Hintergründen, Lebenslagen, Problemen und Ressourcen begegnen und manchmal auch annähern. Der Förster hat hier viel Zeit und Mühe investiert, um Möglichkeiten der Begegnung für unterschiedliche Zielgruppen zu schaffen. So gibt es z.B. einen „Waldlehrpfad“, „Sportgeräte“ und eine große Wiese mit einem gut durchdachten angrenzenden großen Spielplatz mit einer Picknickecke, vielen Sitzgelegenheiten, verschiedenen Spielgeräten, Häusern und einem langen Balancierpfad aus Holz. Auch mehrere gemütliche und zum Teil überdachte Sitzgelegenheiten z.B. als Treffpunkt für Jugendliche gibt es hier im Wald. Zusätzlich gibt es an verschiedenen Stellen im Wald eingebettet Sportplätze wie z.B. ein kleines Fußballfeld, eine Basketballfläche und diverse weitere kleine Spielplätze, die entdeckt werden wollen. Hier wird Begegnung ermöglicht von Menschen, die gerne Zeit in der Natur verbringen und vielleicht auch mal Abstand vom Alltag nehmen wollen. Dieser Wald mit seinen Menschen und den Arbeitern, die dort tätig sind, ist für mich immer wieder aufs Neue ein Ort der Hoffnung und der Vielfalt.
Maria Peters, Düsseldorf-Hassels

14 Hier einer meiner Orte der Hoffnung in Düsseldorf: Jugendhaus Düsseldorf
Am 6. Februar 1939 wurde das Jugendhaus Düsseldorf an der Derendorferstraße in Pempelfort (heute Carl-Mosterts-Platz) von den Nationalsozialisten geschlossen. Damit schien das Ende der katholischen Jugendverbandsarbeit in Deutschland besiegelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Jugendhaus jedoch 1954 als Sitz des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz in einem Neubau wiedereröffnet. Von den Nationalsozialisten ebenfalls verbotene katholische Jugendverbände wie die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und der DJK-Sportverband zogen ebenfalls in das Jugendhaus Düsseldorf ein. Das Haus ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass auch tiefe Täler irgendwann durchschritten sind.
Weite Informationen zur Geschichte des Hauses:
Chronik: http://jugendhaus-duesseldorf.de/ueber-uns/geschichte/chronik
Verbot 1939: http://jugendhaus-duesseldorf.de/ueber-uns/geschichte/verbot-1939
Herzliche Grüße
Maria Wego

Mein Ort der Hoffnung: St. Christoph in Mainz
Die Kirche wurde nach Ihrer Zerstörung im zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut, sondern ganz bewusst als Ruine belassen. Seit 1964 regt sich in der Ruine wieder neues geistlichen Leben, nachdem im Turm eine Kapelle eingerichtet wurde.
Bei meinem letzten Besuch traf ich eine kleine Gemeinde an, in der alle Lebensalter vertreten waren. Man hatte an der Stirnseite im etwas erhöhten Chorraum der Turmkapelle im Halbrund Platz genommen. Der Pfarrer gestaltete den Wortgottesdienst mit Lesungen aus der Schrift und Zeugnissen namhafter geistlicher Autoren, immer wieder durch Stille unterbrochen, in der die Menschen, die aus der städtischen Hektik kommen, zu Ruhe und Besinnung finden können. Weihrauch verleiht der Zusammenkunft einen feierlichen Akzent. Viel Zeit wird dem fürbittenden Gebet gewidmet, in das sich jeder mit seinen Anliegen einbringen kann. Es dringt bis in den säkularen Bereich vor, wo es in soziales Handeln umgesetzt wird. Dort trifft es auf eine Initiative junger Menschen, aus der heraus ein Verein gegründet wurde, der den Namen des letzten mit dieser Kirche besonders verbundenen Pfarrers trägt. Die „Pfarrer-Landvogt-Hilfe“ unterhält heute für Obdachlose eine Teestube, eine Kleiderkammer sowie eine Beratungsstelle mit Starthilfen in ein menschenwürdigeres Leben.
Horst Josef Becker, Monheim

Ort der Hoffnung ist für mich der Schatz meines Glaubens bei allem Angefochtensein, wieweit Gott eine Rolle in meinem auch bürgerlichen Leben (und in der Gesellschaft) spielt.
Ein Ort der Hoffnung ist mein Zuhause, wo ich mich wohlfühle inmitten meiner Bücher, meiner Kunst, ob Weihnachts- oder Karnevalszeit – obwohl auch mir im Nacken immer die Ungewissheit des Alters sitzt.
Staunend stehe ich auch immer wieder in der Natur, wenn ich am Rhein entlang die Sonne im Wasser glitzern sehe oder nach großer Anstrengung auf einem Gipfel oder an einer Alpenhütte angekommen bin.
Immer Neues erfahre ich in Historienbüchern über einzelne Geschichtsepochen, bereise die Stätten der alten Kulturen, zeige anderen Jerusalem oder Rom, gehe in Kunstausstellungen und erkläre Kunst. Ich bin im Alter noch fasziniert. Ich lebe noch!
Orte der Hoffnung sind für mich die vielen Begegnungen in meiner seit meiner Rente neuen Umwelt, ob beim Schützenfest oder in den Gottesdiensten, in Freud und Leid.
Ich weiß: was zählt, ist, ob Gott in meinem Leben eine Rolle spielt
und !
ob ich einen Platz für meinen Nächsten habe.
Auch eine Hoffnung !
Wolfgang Hanck, Düsseldorf Kaiserswerth/Kalkum

13 Mein Ort der Hoffnung ist in einer Wohnung in Flingern: ich helfe B., einem jungen Mädchen, in der Schule mitzukommen, man nennt das auch Nachhilfe. B. hat vor allem in Mathe große Schwierigkeiten und Lücken, es baut sich Angst vor der Schule auf. Ihre Familie kann ihr nicht helfen. Nach einigem Hin und Her finden wir gemeinsam heraus, was unklar ist. Das entspannt B. schon sichtlich. Wenn wir dann nach einer Stunde intensiven Übens beide sicher sind, dass B. das aktuelle Thema verstanden hat, dann ist etwas ganz besonderes zwischen uns geschehen, zu dem wir beide beigetragen haben: ich sehe ihr an, dass ihre Angst verflogen ist. B. und ich hoffen, dass es uns noch oft gelingt, ihre Angst in Selbstvertrauen zu verwandeln.
eva

Mein Ort der Hoffnung ist: „Der Volksverein Mönchengladbach“
Theodor Neef

Konkrete Orte der Hoffnung
Für mich war und ist das Josefsheim (heute „Kneippkurhaus St. Josef) in Bad Wörishofen ein ganz konkreter Ort der Hoffnung.
Vor 21 Jahren, als ich mich bedingt durch Krankheit und Tod in einer sehr schweren Phase meines Lebens befand, als ich nicht mehr wusste, wie es weitergehen sollte, kam ich zum ersten Mal dorthin.
Die behutsame, taktvolle, offene und anregende Atmosphäre des Hauses hat mich so aufgebaut, dass ich nun regelmäßig jedes Jahr dort Gast bin,. Ich hoffe auf diese Möglichkeit bis an mein Lebensende.
Spirituelle Orte der Hoffnung
In dem von Mallerdorfer Schwestern geleiteten Haus befindet sich auch eine Kapelle mit der Möglichkeit der täglichen Eucharistiefeier.
Ich habe jahrelang mit dem Petruswort gelebt „Werft eure Sorgen auf den Herrn“.
Das macht gelassener und befreit, so dass die eigenen Möglichkeiten besser erkannt werden können.
Ich habe gespürt: ER begleitet uns.
Menschen der Hoffnung
Im Josefsheim begegne ich immer wieder Menschen der Hoffnung, allen voran Heinrich Fries (gest. 1998), der ganz aus der Hoffnung lebte und sie auch ausstrahlte, wie mir von vielen Menschen bestätigt worden ist.
Ohne Hoffnung könnte ich nicht leben.
Im Rückblick erkenne ich viele Fügungen in meinem Leben. Das stärkt meine Hoffnung auf unser endgültiges Ziel.
Dr. med. Anette Feigs, Krefeld

12 Für mich ist der Weg zur monatlichen Mitarbeitermesse des Caritasverbandes am frühen Freitagmorgen ein Ort der Hoffnung. Ich fahre mit dem Fahrrad von der Rheinkniebrücke am Rhein entlang bis nach St. Lambertus. Der Rhein ist um diese frühe Morgenstunde (7 Uhr) so ein angenehmer und hoffnungsvoll Ort, dass ich mitten in der Großstadt über diese fantastische Natur staune. Mir wird da oft deutlich, dass es einen Schöpfer dieses Anblicks gibt.
Natalie Schneider, Düsseldorf-Oberbilk

11 Ökumenischer Nachbarschaftstreff am Hellweg
Gemeinsam mit der evangelischen Matthäigemeinde hat die Katholische Kirche Flingern/Düsseltal den Ökumenischen Nachbarschaftstreff ins Leben gerufen. Dazu hat der Verein Flingern mobil e.V. ein Ladenlokal am Hellweg angemietet. Nachdem sowohl die St. Konradkirche als auch die Calvinkirche abgerissen bzw. anderweitig genutzt werden, sind auf diese Weise die Kirchen trotzdem vor Ort präsent. Mit Unterstützung einer Sozial-Pädagogin entwickeln die Besucherinnen und Besucher die Angebote, die dort wichtig sind. Die Kirche wird durch solche Angebote mobiler, kann dort präsent sein, wo sie gebraucht wird.

10 Caritas Altenzentrum Herz Jesu
Das Altenzentrum ist durch seine zentrale Lage im Stadtteil sehr präsent und sowohl durch seine Kapelle als auch durch seine Restaurant und offene Angebote im Leben der Gemeinden stark verwurzelt. Die Bewohnerinnen und Bewohner leben nicht am Rand der Gemeinde, sondern nehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Leben der Kirche teil. Die Gemeinden stützen dies, indem sie nicht nur die Feste des Hauses mitfeiern, sondern bewusst auch dort Anlässe zur Begegnung schaffen – vom Pfarrfest des Seelsorgebereichs bis zur Rosensegnung anlässlich des Elisabethfestes. Die indischen Sisters of the Destitute prägen das Haus seit 50 Jahren als kirchliche Einrichtung.

09 Der Laden von Flingern mobil
Damit auch Menschen mit wenig Geld auf ihre Gesundheit und eine ausgewogene Ernährung achten können, bietet Der Laden ihnen Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel zu besonders günstigen Preisen. Ermöglicht wird dies durch Spenden und ehrenamtliche Helfer. Dabei werden Einnahmen und Spenden ausschließlich zur Deckung der Betriebskosten verwendet. Und eingekauft wird mit einer Kundenkarte, damit die Hilfe auch wirklich an der richtigen Adresse ankommt. Im Laden von Flingern mobil sind Menschen ohne oder mit geringem Einkommen Kunden, keine Bittsteller. Und in der angenehmen Atmosphäre des Ladens geht es nicht nur ums Einkaufen. Bei einer Tasse Kaffee kommt man leicht miteinander ins Gespräch. So entsteht hier ein kleiner Ruhepol, aber auch die Möglichkeit zum Austausch, damit sich der Alltag etwas besser meistern lässt.

08 Liebfrauenkirche
Durch innovative Veranstaltungen ist die Liebfrauenkirche in den letzten Jahren in besonderer Weise „offene Kirche“ des Stadtviertels geworden. Hier findet an den Sonntagabenden der großen Ferien die Sommernachtsmusik statt, bei Events im Stadtteil (Flingern rollt den roten Teppich aus, Flingern@night) beteiligt sich die Kirche mit besonders niedrigschwelligen Angeboten, die vielen Kirchenfernen einen Zugang zum Kirchenraum ermöglichen. Hinzu kommen Kunstaktionen und eine Bücherei als lebendiger Treffpunkt. Seit einigen Jahren nutzt die Gemeinde sehr bewusst und einladend den Pfarrgarten hinter der Kirche (Begegnung, Boulebahn, Baumhaus) wie auch den geräumigen Platz vor der Kirche.
Für den PGR Flingern/Düsseltal Carsten Horn, Düsseldorf

07 Mein Ort der Hoffnung ist eine kleine Marienstatue, ein Gnadenbild in der Bilker Kirche (St. Martin). Eine erste Erwähnung findet sich in einer Urkunde von 1398 als „Unsere liebe Frau von Bilk“. Seit über sechshundert Jahren kommen Menschen an diesen Ort, tragen ihre Anliegen vor und suchen Trost, Überwindung ihrer Angst und Heilung. Auch ich suche immer wieder diesen Ort auf. Insbesondere dann, wenn ich besonders belastet bin, mit mir selber nicht im Einklang bin und mich kleine und große Sorgen plagen. Ich komme aber auch, um Dank zu sagen für alles Gute im Leben.
Ich bete dort auch für die Menschen, die mir nahe stehen und für viele Anliegen in unserer Welt, gerade wie es kommt. Sicher, ich kann mein Leben selbst bestimmen, aber dennoch suche ich dort immer nach einer Fürsprecherin, die mich anhört und sozusagen ein gutes Wort für mich einlegt.
Das gibt mir Hoffnung und Zuversicht. Das ist ein Ort meiner Hoffnung.
Günther Fuchs, Düsseldorf-Bilk

06 Hoffnung ist eines der elementarsten Begriffe des menschlichen Daseins. Was wäre der Mensch ohne Hoffnung? Aber Hoffnung worauf? Dass alles so bleibt wie es ist? Oder dass man ein langes gesundes Leben führt? Oder dass man immer genug zu essen hat? Dass einem das Geld nicht ausgeht?
Und wo ist der Ort, an dem ich meine Hoffnung „hintragen“ kann?
Für mich ist der Bilker Dom ein Ort der Hoffnung. Schon wenn ich die Kirche betrete habe ich das Gefühl, ich komme nach Hause. Hier kann ich „ich“ sein. Mal einfach nur in der Bank sitzen, in der Stille. Oder mit anderen zusammen einen Gottesdienst feiern. Manchmal mache ich einfach nur Musik, ganz alleine mit meiner Gitarre.
Hier kann ich mit Gott sprechen, auch mit ihm schimpfen, wenn wieder alles quer zu laufen scheint. Hier kann ich auch einfach nur „danke“ sagen. Der liebe Gott hat mir ganz viel Fröhlichkeit mitgegeben. Die trägt mich auch in grauen Stunden. Und so ist mein Ort der Hoffnung viel mehr…. nämlich auch ein Ort der Dankbarkeit.
Christine Spans, Düsseldorf-Unterbilk

05 Für mich ist ein Ort der Hoffnung der Rhein mit seinen breiten, lebendigen Wiesen. Wenn ich am Nachmittag oder frühen Abend mit meinem Hund losziehe um am Rhein zwischen Kniebrücke und Golfplatz spazieren zu gehen ist das immer wieder anders und doch stets vertraut. Man trifft die verschiedensten Menschen – meist mit anderen Hunden – und unterhält sich zwanglos und gut gelaunt. Dabei wird alles andere völlig nebensächlich. Das Farbspiel gerade jetzt in dieser „noch Winterzeit“, wo es früh dunkel wird und sich der Himmel am frühen Abend verfärbt, die immer wieder erwachende Natur mit ihrem Reichtum, der täglich wechselt, ist jeden Tag aufs Neue faszinierend. Es gibt täglich neues zu entdecken und sei es nur all das was das Hochwasser so mit sich bringt. Aber vor allem die Ruhe, die der Rhein in jedem Tageslicht ausstrahlt – ob mit voller Sonne, bei Bewölkung, die oft auch bedrohlich aussieht, oder mit der untergehenden Sonne am Abend – ist für mich ein absoluter Ort der Hoffnung.
Beate Plenkers-Schneider, Düsseldorf-Hamm

Ich bete vor meinem Altärchen im Schlafzimmer. Ich bete allein. Dort bin ich voller Vertrauen in Geborgenheit das ich (was ich weiß!) beschützt werde und geleitet, was gut und richtig ist für mich und hoffentlich auch für meine Umwelt.
N.N.

04 Mit Vielfalt, Respekt und Phantasie ist der Kirchenchor für seine Mitglieder und die Gemeinde ein Ort der Hoffnung und macht mit seiner singenden Verkündigung das Evangelium des Lebens lebenswert.
Christa Plassmann, Düsseldorf-Kaiserswerth

03 Mein Ort der Hoffnung ist die St. Nikolaus Kirche in Himmelgeist – an einem Ort mit 1100 Jahren Geschichte und Schicksalen. Und wieder gibt es Bereicherung durch neue Wohngebiete und Bewohner – nichts ist verkrustet, was im Namen Gottes passiert – auch wenn „Alt-Himmelgeister“ Zeit brauchen sich zu gewöhnen …
Ute Geller, Düsseldorf-Himmelgeist

Kreuze sind heilige Zeichen. Ortschaften mit dem Namen „Heiligenkreuz“ gibt es gleich mehrfach (Bayern, Niederösterreich, früher in Böhmen, …). Fast gleichzeitig zur Aktion über die Hoffnung gab es in der Kirchengemeinde St. Margareta in Gerresheim eine Umfrage „Was ist mir heilig?“ Dadurch wurde ich angeregt, auch zu diesem Thema eine Betrachtung zu verfassen. Die Antworten werden sich teilweise überlappen.
Wenn ich gelebt habe, dann auf den Bergen. In ihrer Stille erkannt ich meine größten Werte: Gott, Freunde, natürliche Umwelt, in der Summe die Sehnsucht nach dem Paradies. Die Gipfelkreuze sind ein Symbol dafür, dass ich schützen möchte. Deshalb schmerzt es mich, wenn sie missbraucht und verunglimpft oder gar geschändet werden.
Jiri Vodićka, Düsseldorf-Gerresheim

02 Mein Ort der Hoffnung ist die Buchhandlung der Paulus Schwestern auf der Friedrich-Ebert-Straße in der Nähe des Hauptbahnhofes.Gerade in einer Gegend, in der viele Alkohol- und Drogenabhängige sind, finde ich erstens diesen Ort sehr passend und zweitens hat es mich persönlich sehr erfreut, dass es doch eine Möglichkeit gibt, in Düsseldorf an Taufkerzen, Schutzengel und Gebetswürfel zu kommen. Bei der Taufe unseres ersten Kindes habe ich ein solches Geschäft nicht gefunden und bin dafür in meine Heimatstadt Münster gefahren. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich erst im Dezember 2013 erfahren habe, dass es das auch vor meiner Haustür gibt.
Monika Pottmeier, Düsseldorf-Derendorf

01 Für mich ist der Bahnhof – trotz aller Unwirtlichkeit – ein Ort der Hoffnung.
Bahnhöfe sind in einer mobilen Gesellschaft zentrale Orte. Das dort auch Kirche gelebt wird, ist vielen eher unbekannt. Dabei werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission jährlich tausendfach um Hilfe und Rat gebeten. Der Bahnhof wird so zu einem pastoralen Ort. Denn die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission bezeugen in ökumenischer und interreligiöser Offenheit den diakonischen Auftrag von Kirche. Nur eine diakonische, dienende Kirche kann ein Ort der Hoffnung sein.
Und noch in ganz anderer Weise ist der Bahnhof ein Ort der Hoffnung. Wie viele Menschen fahren von hier hoffnungsvoll zu einem anderen Menschen, zu einem Bewerbungsgespräch für einen neuen Arbeitsplatz, in den herbeigesehnten Urlaub, zu einer notwendigen Kur,…und vieles mehr.
Michael Hänsch, Düsseldorf-City