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.Pfingstmontag öffnen alle Türen der Kirchen und Kapellen – gute Ideen zur Gestaltung
An allen katholischen Kirchen und Kapellen Düsseldorfs soll am Pfingstmontagnachmittag das Motto der Missionale Düsseldorf 2009 „Öffnet die Türen für Christus!“ sinnfällig und erlebbar werden.
Dazu gibt es einige „Standards“, die das Gemeinsame der Aktion kennzeichnen, sowie nachfolgend beschrieben verschiedene Ideen zur Gestaltung dieser Nachmittagszeit.
I. Gemeinsamer Rahmen für alle Kirchen:
• Alle Kirchenglocken läuten um 16 Uhr für 15 Minuten. Dieser Termin sollte entweder früh genug in der Läuteanlage der Kirche einprogrammiert werden oder von einer entsprechend beauftragten Person wahrgenommen werden.
• Zur gleichen Zeit werden die Kirchentüren einladend weit geöffnet. Das Missionale-Transparent und/oder Missionale-Fahnen machen weithin auf die geöffnete Kirche aufmerksam. Dazu gibt es zusätzliche Hinweisschilder und Wegmarkierungen bzw. aufklappbare Plakatständer (sog. „Kundenstopper“).
• Empfang: Vor dem bzw. im Eingangsbereich der Kirche werden Passant/inn/en, Besucher/innen und Menschen aus dem Wohnumfeld der Kirche durch Gemeindemitglieder freundlich empfangen (vgl. den „Empfang“ – accueil - in Kirchen Frankreichs). Dieser Empfangsbereich kann je nach örtlichen Gegebenheiten und erwarteten Besucher/inne/n unterschiedlich gestaltet sein, z.B. als Informationsstand (Pavillion, Sonnenschirm) oder auch als Café-Bereich (Pavillion, Zelt) mit dem Angebot von Kaf-fee und Kuchen (Feiertagsnachmittag!).
Es gibt für alle Besucher/innen:
- das Missionale-Programmheft
- Einladungsflyer für besondere Missionale-Veranstaltungen der Gemeinde/n, selbstverständlich auch mit Kontaktmöglichkeiten zu Vertreter/inne/n und Seelsorger/inne/n der Gemeinde vor Ort
- eine Einladung zum zentralen Missionale-Eröffnungsabend um 20 Uhr im Zelt auf dem Burgplatz (siehe auch unten unter IV.)
- eine Abschiedsgabe („give-away“), z.B. ein Bibel-Wort, eine Blume mit beschrifteter Banderole, Missionale-Aufkleber, die aktuelle theo-Ausgabe, …
II. Angebote in den Kirchen:
Je nach Lage der Kirche im Stadtviertel, ihrer Architektur und Ausstattung und den zu erwartenden Interessen der umliegenden Bevölkerung lassen sich verschiedenste Angebote denken. Die nachfolgenden Ideen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sollen ermuntern, das passende Angebot vor Ort zu entwickeln.
• Einladende Gestaltung des Kirchenraumes (vgl. „Tag des offenen Denkmals“, „Nacht der Offenen Kirchen“): brennende Kerzen, Beleuchtung und eigene Gestaltung wichtiger Orte innerhalb der Kirche, evtl. am Eingang ein kurzer Hinweiszettel auf bedeutende Ausstattungsmerkmale mit kleinem geistlichen Impuls zur persönlichen Besinnung, Begegnung mit dem Wort Gottes (aufgeschlagene Bibel) und der Eucharistie (sakramentale Anbetung), ansonsten Stille oder leise Musik (Organist
oder auch über die Lautsprecheranlage eingespielt), …
• „Spirituelle Kirchenführung“: Geistliche Erschließung des Kirchenraumes durch eine/n Seelsorger/in oder ein kundiges Gemeindemitglied; kurze Hinweise/Impulse an verschiedenen Orten innerhalb der Kirche, Zeiten der Stille, Musik, Texte, eventueller Einsatz von Weihwasser, Weihrauch, …
• (Wallfahrts-)Weg durch mehrere Kirchen (des Seelsorgebereichs), gegebenenfalls als differenziertes Angebot z.B. für Inliner, Fahrräder, Wanderer, …
• Eröffnung einer Kunstausstellung, die während der Missionale-Zeit im Kirchenraum zu sehen ist: Begrüßung, hinführende Worte zum/zur Künstler/in und seinem/ihrem Werk, Hinweise zur Betrachtung der Kunstwerke (möglicherweise durch Künstler/in selbst), Zeit zum Anschauen der Ausstellung und zum Austausch (unterstützt z.B. durch Getränke und Gebäck im Kirchenvorraum)
• (Orgel-)Konzert: gegebenenfalls kurze spirituelle Einführung in das Werk, eventuelles Angebot eines (moderierten?) Austauschs im Anschluss an das Konzert (unterstützt z.B. durch Getränke und Gebäck im Kirchenvorraum)
• Der Kirchenraum als Dialograum: An verschiedenen Orten innerhalb der Kirche liegen Textimpulse aus mit der Einladung, (schriftlich) Rückmeldung zu geben; Korb mit zusammengefalteten Zetteln, aus denen sich jede/r ein Bibelwort ziehen kann; großes Fürbittbuch mit Stiften; in einer Seitenkapelle Angebot zum Glaubensgespräch mit Seelsorger/inne/n und Gemeindemitgliedern (Glaubenszeug/inn/en), …
• Feierlich gestaltete Pfingstvesper (kirchenmusikalisch unterstützt von Kirchenchor, Schola, Kantor/inn/en, …)
• Wortgottesdienst mit feierlicher Tauferneuerung: im Vorfeld schriftlich Einladung bestimmter Tauf- bzw. Firmjahrgänge
III. Werbung:
Neben den oben beschriebenen direkten Maßnahmen am Tag selbst lassen sich weitere, sicherlich notwendige Möglichkeiten denken, um auf die Angebote in den Kirchen am Pfingstmontagnachmittag aufmerksam zu machen:
• Einladungsflyer zu Pfingstmontagnachmittag oder zu allen regionalen Missionale-Veranstaltungen der Kirchengemeinde(n) in alle Briefkästen des Stadtviertels, der direkten Umgebung der Kirche
• Verteilung des Missionale-Programms im Stadtteil (durch Auslage an frequentierten Orten, besser durch persönliche Ansprache von Menschen, durch Beigabe beim aktuellen Pfarrbrief in die Haushalte, …)
• Pressemitteilung an die Lokalpresse (Stadtteilseiten der Tageszeitungen und Wochenanzeigenblätter)
• Aushang eigener Plakate im Stadtteil (entweder auf Vordruck der Stadtkirche oder mit Missionale-Logo selbstgestaltet)
• Email-Benachrichtigung an alle im Pfarrbüro mit Email-Adresse erfassten Gemeindemitglieder mit der Bitte um Weiterleitung an Menschen des Stadtviertels nach pri-vatem Mail-Verteiler
• …
IV. Missionale-Eröffnungsabend:
Alle Aktivitäten des Pfingstmontags münden in den zentralen Missionale-Eröffnungsabend um 20 Uhr im Zelt auf dem Burgplatz. Die Besucher/innen erwartet eine bunte Mischung aus Musik, Talk, Besinnung, Gespräch, gemeinsamem Essen und Trinken. Einladungs- und Eintrittskarten sind über alle Missionale-Interessierten in Düsseldorf erhältlich und können auch noch kurzfristig bei den Kontakten am Nachmittag an Kurzentschlossene verteilt werden.
