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Weihbischof Dr. Reinhard Hauke orientiert die Aktiven in der Missionale

Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, ErfurtDie über 100 TeilnehmerInnen der IV. Missionswerkstatt waren von der Begegnung und den Gesprächen mit dem Erfurter Weihbischof begeistert.
Anhand konkreter Praxisbeispiele orientierte Dr. Reinhard Hauke die Planungen für die Missionale Düsseldorf 2009 zu einer Öffnung des kirchlichen Handelns in den Gemeinden auf ein nichtglaubendes Umfeld hin.

 

Seine Beiträge hat Weihbischof Dr. Reinhard Hauke in den folgenden Thesen zusammengefasst:

Das nichtglaubende Umfeld fordert den Glauben heraus und läutert ihn, so dass sich daraus ein tragfähiger Glaube entwickelt, der hilfreiche Antworten geben kann, die außerhalb von Kirche und Christentum nicht zu finden sind.

Durch den Valentins-Gottesdienst werden junge Paare ermutigt, zu Partnerschaft und Familie Ja zu sagen.

 

Als Resümee zur „Feier der Lebenswende“ wurde durch einen Vater geäußert: „Wichtig ist die Vermittlung von prinzipieller Zuversicht und Hoffnung, auch bei ungewisser Zukunft und die Toleranz, die Zukunft anzunehmen, auch wenn es eben nicht so kommt, wie man es sich wünscht und plant. Wichtig ist, sich einer Segnung bewusst zu sein.“

 

Zur Motivation für den Besuch des Nächtlichen Weihnachtslobes kann genannt werden: Erinnerungen an die Kindheit, Suche nach Ruhe und schöner Atmosphäre oder Suche nach einem guten Wort, das die innere Sehnsucht nach Heil und Glück ausdrückt.

Es ist gut, für das Gedenken an die Verstorbenen einen Ort und eine Feierform zu haben. der Ort muss leicht zugänglich und die Feierform leicht nachvollziehbar sein.

 

Es ist für die seelsorgliche Betreuung von Ehepaaren und Paaren, die um eine Entscheidung füreinander ringen, die Zuwendung in Form eines Segens hilfreich. Was bisher durch die Großfamilie an „Realitätsbezug“ für die Vorstellung einer Ehe geleistet wurde, muss heute in Form solcher Gottesdienst geschehen, in denen Zeugnisse von Partnerschaft gegeben werden.

 

Aufmerksamkeit für religiöse Sehnsucht und Bereitschaft zum Beschreiten bisher „ungeschützter Wege“ sind die Voraussetzungen bei der Suche nach solchen Feierformen. Dabei sollten „natürliche“ Bewegungen und Bedürfnisse der Mitbürger berücksichtigt werden, wie z.B. das Strömen der Bewohner zu einem markanten Punkt der Stadt, wie z.B. einem Platz, einem Berg oder einer Kirche.

 

Die Öffnung der Kirche in Segenshandlungen kann helfen, dass Menschen den Glauben entdecken und für sich als Antwort auf die Fragen ihres Lebens finden.


Es ist darum notwendig, die Chance der Segenshandlungen der Kirche neu zu erkennen, die Seelsorger zu Ideen zu ermutigen und von der Angst zu befreien, bei diesen Feiern Unverständliches zu sagen und zu tun.



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