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Vorschlag für das zweite Treffen der „Missionare zu Haus“

Material: Flipchart, Kopie Liederzettel, Kopie Warnke - Text


1. Ankommen und Begrüßung
• Begrüßung der Teilnehmer
• Vorstellrunde, falls neue Teilnehmer da  sind
• Kurzinfo über den Ablauf des Treffens


2. Gebet
a) Lied: Sing Halleluja unserm Herrn


b) Bibeltext lesen:  Lk 10, 1-12.16-20


c)  Meditation:

Jesus ist unterwegs von Galiläa nach Jerusalem.

Er wird auf diesem Weg verschiedenen Menschen begegnen:
einigen Pharisäern,
einer Frau, die an Blutungen leidet,
Frauen, die möchten, daß ihre Kinder gesegnet werden,
einem Blinden,
dem reichen Jüngling usw.
Er wird in verschiedene Dörfer und Orte kommen.

Die Begegnungen zwischen Jesus und den Menschen werden kurz sein –
es sind keine lang andauernden Beziehungen – aber schon die kurze Begegnung mit Jesus kann das ganze Leben ändern geheilte, glückliche Menschen zurücklassen.

Aufgrund der Kürze der Begegnung besteht allerdings die Gefahr, daß die Menschen Jesus nicht beachten und verpassen.

Darum sendet Jesus die „72“  aus, die die Städte, in die er kommen will, auf die entscheidende Begegnung mit ihm vorbereiten sollen: Ihr Auftrag ist:

Ankündigen:
„ER ist unterwegs !
Das Reich Gottes kommt !
Bald wird Jesus vor Dir stehen.
Glaube, daß mit ihm Gott zu Dir unterwegs ist.
Öffne Deine Türen für ihn !“

Damit ist alles gesagt.

Wer hört oder wer nicht hört, ist nicht mehr Sache der Boten.
Die Boten sollen keine Werbung machen, keinen überreden,
sondern die Begegnung mit Jesus ankündigen.

Sie sollen Realisten sein und mit Mißtrauen und Erfolglosigkeit rechnen. Das braucht sie aber nicht zu entmutigen: Zu zweit unterwegs, sollen sie sich gegenseitig ermutigen und helfen. Sie brauchen sich nicht auf Geld, Kontakte, menschlich Machbares zu stützen, denn sie sind von IHM mit Hl. Geist ausgerüstet.


Genau das ist unsere Situation bei der Stadtmission:
Wir sind überzeugt,
daß Jesus lebt und auch heute Macht hat, in der Geschichte zu handeln.

Wir rechnen mit der Anwesenheit und dem verborgenen Kommen  Jesu in unserer Stadt – wir wissen aber auch darum, wie beschäftigt wir sind und daß wir seine Anwesenheit glatt übersehen können.

Deshalb sehen wir es gerade jetzt,
wo sich Pastoralteams und Gremien vorwiegend mit nicht endenden organisatorischen und strukturellen Fragen beschäftigen müssen,
als unseren Beitrag zum Aufbau der Kirche an,
uns selbst und viele andere für die Anwesenheit und das Erscheinen Jesu zu sensibilisieren:

„Ich stehe vor Dir und klopfe an:
Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet,
bei dem werde ich eintreten,
und wir werden Mahl halten,
  ich mit ihm und er mit mir. ..
Wer Ohren hat,
der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“
(Apk 3, 20.22)

Darum:
„Öffnet die Türen für Christus !“


d)     Einladung zum Austausch
 kurz die Möglichkeit zum geistlichen Austausch über die Meditation geben


e)  Lied: Herr, füll mich neu


f)  Freies Gebet
    Vater Unser
    Segen

 

3. Ermutigung zu einem missionarischen Experiment

 

a) Überleitung vom letzten Treffen
• Bei unserem letzten Treffen haben wir eine Phantasie – Reise gemacht: Wenn Jesus nach Oberbilk kommen würde, wo ginge er hin? Was würde er sagen? Bei wem wäre er zu Gast ?
• Es ging um die Begegnung Jesu Christi mit den Menschen in unserem Stadtteil.
• Heute geht es um etwas ähnliches: Um die Frage, wem ich aus meinem Bekanntenkreis wünschen würde, daß er jesus einmal begegnet …
• Wir beginnen mit einem Text und wollen dann wieder unsere Phantasie nutzen; diesmal aber(hoffentlich) mit einem konkret durchführbaren „missionarischen Experiment“ enden …
 
b) Textarbeit: Brief eines Bischofs aus den neuen Bundesländern
über den Missionsauftrag der Kirche für Deutschland
(aus: Zeit der Aussaat: Schreiben der deutschen Bischöfe vom 26.11.2000,
Veröffentlichung der dt. Bischofskonferenz Nr. 68)

 

• Der Text wird von verschiedenen Sprechern bis S. 37 unten gelesen
• Zusammenfassung der Kerngedanken auf der Flipchart
• Stimmen diese Gedanken auch für uns?

c) Vorstellen der Idee: „Zu Gast bei Jesus – ein Sonntag in Oberbilk“
• Idee aus den Freikirchen der USA –
Zu Beginn des Gottesdienstes wurde gefragt: Wer ist heute zum ersten Mal bei uns? – Überreichen eines Begrüßungsgeschenks mit Infos über die Gemeinde – gut gestalteter kerygmatischer Gottesdienst – nachher Kaffee und Gespräche + Angebot, wo man in der Gemeinde mitmachen kann
• Meine Idee: An einem bestimmten Sonntagfeiern wir einen „Gäste-Sonntag“: die Gemeinde versteht sich als Gastgeber, möglichst viele Gemeindemitglieder bringen einen Gast mit.
• Ziel:  Die Gäste sollen Jesus Christus begegnen
Sie sollen von dieser Begegnung so berührt sein, daß sie wiederkommen wollen

d) Erste Aufgabe zur Vorbereitung:
• Wie müsste unser Gottesdienst sein, damit dieses Ziel erreicht wird?
• Was müsste nach dem Gottesdienst noch sein ?
• Brainstorming an der Flipchart

e) Zweite Aufgabe zur Vorbereitung:
Welche Zurüstung brauchen wir, damit wir uns trauen, jemanden anzusprechen und einzuladen ?
• Brainstorming an der Flipchart

 


f) Entscheidung:
• Wem aus meinem Bekanntenkreis wünsche ich, daß er Jesus kennen lernt?
• Würde unsere Idee „Zu Gast bei Jesus – ein Sonntag bei uns“ dieser Person dabei helfen?
• Wollen wir noch weitere Leute mit unserer Idee anstecken, damit sie auch Gäste mitbringen?
• Termin?
• Weitere notwendige Vorbereitungen?

 

4. Kleiner Abendimbiß
 Jeder hat etwas mitgebracht – kleiner gemeinsamer Imbiß



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